...Allgemeine Baubeschreibung

MASSIV - INNOVATIV - ZUKUNFTSORIENTIERT - WERTBESTÄNDIG

1.Projektierung / Behördengänge / Versicherung

Im gemeinsamen Gespräch werden Ihre Vorstellungen bzw. Änderungswünsche zum bestehenden Grundriss erörtert. Erst nachdem Sie der Entwurf zufrieden stellt, werden die Planungsunterlagen für das Bauvorhaben erarbeitet. Dabei sind im Einzelnen folgende Leistungen enthalten:

 

- Erstellen des Antrags auf Baugenehmigung /Bauanzeige

- Wohnflächenberechnung

- Berechnung umbauter Raum

- Grundrisszeichnung EG und DG sowie Ansichten und Schnitt im Maßstab 1:100 Bodenplatte, EG-Decke und Ringanker

- Statik des Hauses inkl. Fundamentalen sowie Bewehrungsplan mit Stückliste für Bodenplatte, EG-Decke und Ringanker

- Nachweis nach Energiesparverordnung

 

Der Hausgrundriss ist variabel. Sämtliche nichttragende Innenwände können ohne Aufpreis nach technischen Möglichkeiten abgeändert werden.

 

Weiterhin übernehmen wir für Sie:

- Erledigung der Behördengänge für Wasser, Abwasser, Strom

- Ausfüllen der Anträge für Bauwasser und Baustrom

- Einreichung zur Baugenehmigung /Bauanzeige

- Bauherrenhaftpflichtversicherung 

 

Die Architektenkosten werden separat abgerechnet.


2. Baubetreuung

Über die gesamte Leistung der C.S. Baukoordinierung UG erfolgt eine intensive Baubetreuung.

In jeder Phase des Bauablaufes werden die Baustellen von uns regelmäßig, teilweise täglich besucht. Dadurch ist es möglich, die Qualitätsansprüche, welche von jedem Bauherren an uns gestellt werden, zu erfüllen.


3. Baustelleneinrichtung

Die notwendigen Baustelleneinrichtungen wie Baustellenunterkünfte, Miet-WC, Container, aber auch Gerüste usw. sind im Festpreis enthalten. Anfallender Bauschutt wird abgefahren und fachgerecht entsorgt.


4. Erdarbeiten / Verdichtung / Verdichtungsprüfung

Zu dieser Leistung gehört der Aushub der Baugrube inkl. Frostschürze bzw. Streifenfundamente. Die Tiefe der Frostschürze bzw. Streifenfundamente beträgt ca. 1 m, je nach Erfordernis, Sie werden ohne Bewehrung gegen das Erdreich betoniert.

Der gesamte Erdaushub wird bis 10 m seitlich gelagert.

Es erfolgt der Einbau eines Kiesbettes (Frostschutzes 0/32mm) mit einer Stärke von 20 cm, welches verdichtet wird. 

Eventuelle Tiefengründungen und Bodenaustausch sind nicht im Preis enthalten.


5. Die Bodenplatte

Die Frostschürze oder Streifenfundamente werden mit Beton der Güte C 25/30 betoniert. Die Bodenplatte wird entsprechend den statischen Erfordernissen mit doppelt bewehrtem Beton C 25/30 erstellt (Ausführung Stahlfaser anstelle von Bewehrung möglich). Die Unterkante der Bodenplatte liegt in Höhe der Oberkante des waagerechten Terrains. Ihre Stärke beträgt mindestens 20 cm oder mehr. 

 

Um eine optimale Wärmedämmung gegen Kälte aus dem Erdreich zu sichern, erfolgt später der Einbau einer mehrlagigen Wärmedämmung mit einer Höhe von ca. 100 mm gem. Energieberechnung. (Punkt 23 Fußbodenheizung)

 

Außerdem wird die Bodenplatte seitlich mit einer Sockeldämmplatte versehen. Unter der Bodenplatte enthalten sind weiterhin ein umlaufender Fundamenterder, Abflussrohre sowie je ein Leerrohr für Strom, Wasser von HWR bis Außenkante Frostschürze bzw. Streifenfundament.

 


6. Abdichtung

 

Das Außenmauerwerk erhält eine mehrmalige horizontale Abdichtung bestehend aus erstens 20 cm Frostschutzkies, zweitens aus Bitumenbahn (Mauerwerkssperr- bahn nach DIN) direkt auf der Bodenplatte und drittens eine hochwertige Kunststoff- bahn nach der ersten Steinschicht.

Im Sockelbereich erhält das Mauerwerk eine mehrfache, äußerst aufwendige vertikale Abdichtung. So wird die Fuge zwischen Bodenplatte und aufgehendem Mauerwerk erstens mit einer Bitumenspachtelmasse mit Gewebeeinlage, 2-fach aufgetragen, versehen. Zweitens wird darauf eine wasserbeständige Perimeterdämmplatte bzw. Sockeldämmplatte geklebt. Drittens wird zwischen Perimeterdämmung bzw. Sockel- dämmplatte und aufgehender Spachtelung noch ein weiterer Bitumenanstrich (ca.10 cm hoch) aufgebracht. Außerdem wird die gesamte Bodenplatte mit einer Lage Schweißbahn V 60 S4 abgeklebt.

 


7. Mauerwerk als Energiesparwand / Innenwände

Das Außenmauerwerk wird mit Gasbeton - Steine der Marktführer Firma Ytong oder Xella mit einer Stärke von 36,5 cm als tragendes Wandsystem erstellt. 

Die nichttragenden Innenwände beim 1,5 geschossigen bzw. 2 geschossigen Haus im DG werden aus 11,5er Gasbeton-Steinen gebaut. 

Bei unseren Häusern im ,,Bungalowstil" bestehen alle nichttragenden Innenwände bzw. nicht für das Ringankerinnenwandsystem vorhergesehene Innenwände aus 11,5 cm starken Gasbeton-Stein, oder alternativ aus 11,5 cm starken Innenwandstein (verputzt). Rohbauhöhe im EG beträgt ca. 2,77 m, im DG ca. 2,62 m.

Die Raumendhöhen betragen jeweils ca. 2,5 m.


8. Erdgeschossdecke

 

 Aktuell verlegen wir fast ausschließlich Holzbalkendecken, gern informieren wir Sie darüber. 


9. Kniestock / Ringankerinnenwandsystem

Im Dachgeschoss wird beim 1,5 geschossigen Haus ein gemauerter Kniestock mit Bewehrungsstützen aus Beton erstellt. Die Höhe beträgt von 0,75 m bis 1,00 m von Rohdecke (je nach Haustyp u. Projekt).

Dadurch hat das Haus im Erd- und Dachgeschoss fast die gleiche Grundfläche.

Statisch festgelegte Längsseiten des Außenmauerwerks beim ,,Bungalow" erhalten ein Ringankerinnenwandsystem, um den 2,77 m hohen Außenwänden einen besseren Halt zu geben. Dies ist besonders wichtig, um den immer extremeren Witterungserscheinungen, wie z.B. vermehrt stärkere Stürme gerecht zu werden, da gerade die Walmdächer des Bungalows und der Stadthäuser eine große Angriffsfläche für Wind bieten. Beim Ringankerinnenwandsystem werden die entsprechenden Innenwände als 11,5 cm starke Massivwände ausgeführt. Diese Innenwände erhalten genau wie die Außenwände oberhalb einen Ringanker, welcher dann mit dem äußeren Betonringanker verbunden wird. 

Durch diese zusätzliche, statisch aufwendige Konstruktion erhält das gesamte Außenmauerwerk eine sehr hohe Stabilität gegen Windkräfte die weit über der geforderten Norm liegt.


10. Innenputz

Alle Massivwände erhalten einen geglätteten Innenputz inklusive Eckschutzschienen, das bedeutet, der Putz wird mit der Richtlatte abgezogen und mit einem Putzbrett feucht geglättet (Q 2). Um die Winddichtigkeit zu gewährleisten, wird der Putz bis auf die Bodenplatte bzw. Erdgeschossdecke gezogen. Die Wände sind danach tapezierfertig und geeignet zur Weiterbearbeitung mit mittelschweren bis schweren Tapeten und Raufaser.

11. Außenputz

Auf die Gasbeton Außenwand wird ein Leichtputz aufgebracht. Entsprechend Vorschrift wird dann ein dekorativer Strukturputz, Körnung 3 mm, Farbe weiß o. getönt gegen Aufpreis (Farbvorlage HbW 100 bis 65) aufgezogen. 

Der Aufbau des Sockel erfolgt in zementgrau.

12. Außenfensterbänke / Innenfensterbänke

Um Wärmebrücken zu vermeiden, erhalten alle Fenster  im Außenbereich Steinbänke. 

- 20 mm stark

 

Alle Fenster (außer Bad und Gäste - WC) im Innenbereich erhalten Steinbänke in Aglo Marmor. Die Dicke der Innenfensterbänke beträgt 20 mm. Die Sichtseiten sind poliert und gefast.

 

 


13. Zimmererarbeiten

Es wird beim 1,5 geschossigen Haus ein Satteldach, Dachneigung bis 45°, erstellt. Die Stadthvillen erhalten ein Zelt- oder Walmdach, Dachneigung ca. 22°. Die Dachneigung beim ,,Bungalow" beträgt ca. 25°.

Die Dachüberstände werden bei unserer ,,Stadtvilla" und beim ,,Bungalow" als umlaufender Gesimskasten ausgeführt. Er beträgt 50 cm. Beim 1,5 geschossigen Haus bleiben die Sparrenköpfe sichtbar, sie sind abgeschrägt mit einem Dachüberstand von 50cm im Traufbereich und 20 cm (ohne Pflugsparren) im Giebelbereich.

 


Der Dachstuhl besteht aus hochwertigem, kammergetrocknetem Konstruktionsvollholz. Beim Konstruktionsvollholz handelt es sich um visuell oder maschinell sortier- tes, technisch getrocknetes und kalibriertes Holz mit definierter Maßhaltigkeit. Als herzgetrenntes Holz ist das Konstruktionsvollholz form und maßstabil. Vorsicht beim Einsatz von normalem Nadelschnittholz ! Der aktuell erforderliche Wärmeschutzstan- dard und die Anforderungen an die Wärmedämmung verlangen eine dichte Gebäude- hülle, sprich Winddichtigkeit. Um diese Dichtheit zu erreichen, müssen Fugen bei An- und Abschlüssen, beispielsweise durch nachtrocknen von normalem Nadelschnittholz im eingebauten Zustand, wesentlich beschränkt werden. Ansonsten würde die Verwin- dung das Abreisen der Diffusionssperre verursachen und dadurch würde Schimmel durch Undichtigkeiten im Dachbereich entstehen. Deshalb ist technisch getrocknetes Holz (wenn auch teuer) notwendig. Ein weiterer positiver Effekt von Konstruktionsvollholz ist der nur sehr geringe bzw. kein Einsatz von Holzschutzmitteln.

Der Spitzboden kann eine Traglast von 2 KN/m2 aufnehmen. Dadurch besteht die Möglichkeit, diesen später auszubauen und als Stauraum zu nutzen. Die Höhe des Spitzbogens ist abhängig von der jeweiligen Hausgröße.

14. Dachdeckerarbeiten

Die komplette Dachfläche wird mit einer atmungsaktiven, dampfdiffusionsoffenen Unterspannbahn bedeckt, welche mit imprägnierter Konterlattung gesichert wird. Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachsteinen der Firma Benders, Jakobi oder gleichwertig, in den Farben rot, anthrazit oder braun.

Enthalten beim Verlegen sind ebenfalls alle erforderlichen Formsteine für Ortgang, First sowie ggf. Gratanfänger und Walmkappen beim Bungalow.

Die Dacheindeckung wird entsprechend Vorschrift mit Sturmklammern versehen und gesichert. Vervollständigt wird das Dach mit einer Sanitärentlüftung, ein Thermenstein und zwei Formsteine für Solar.

15. Dachklempnerarbeiten

Die Dachrinnen werden aus Titanzinkblech als halbrunde, vorgehängte Rinnen einschließlich aller erforderlichen Formstücke installiert (siehe Bild oben). Dazu gehören 45° Fallrohrbögen, Traufenfußbleche, Rinneneinhangstutzen, Rinnenböden, Außen- und Innenecken. Fallrohre DN100 werden bis ca. 10 cm unter Oberkante Rohfußboden Erdgeschoss in gleicher Materialform angebracht und werden in den erforderlichen Abständen an der Außenwand befestigt. Kehlen werden ebenfalls aus Titanzinkblech mit Stehfalz gefertigt. Grundleitungen ab Fallrohr und Standrohre sind nicht enthalten.

16. Energiespar-Fenster Dreifachverglasung

Als Fenster werden hochwertige Kunststofffenster (Farbe außen/innen weiß) mit innovativen Mehrkammer-Kunststoffprofilen, die besonders auf die strengen Anforderungen der gültigen Energieeinsparverordnung zugschnitten sind, eingebaut. Die Profile bestehen aus hochschlagzähem, wetter- und lichtbeständigem, voll recyclingfähigem PVC. Jedes Fenster ist mit einem Wärmegedämmten Fensterbanken-schlussprofil ausgestattet, das passend zur jeweiligen Art der Fensterbank montiert wird.

Bereits in der Fenster Grundausstattung sind Drehkipp-Beschläge mit Pilzkopfverriegelung und eine Sicherheitsverriegelung. 

Weiterhin werden alle Fenster mit einer Dreifachverglasung, Wärmeschutzisolier Verglasung, bestehend aus 3x4 mm Fiotglas bzw. in den erforderlichen Glasstärken, mit 12 mm Scheibenzwischenraum, innenseitig beschichtet, einschließlich der erforderlichen Dichtungen für Trockenverglasungen versehen. Diese Verglasung besitzt nach DIN EN 673 einen Wärmedurchgangswert von Ug = 0,7 W/(m2K).

         


17. Rolladen

Alle Fenster und Terassentüren beim ,,Bungalow" im Erdgeschoss bzw. Stadtvilla und 1,5 geschossigen Familienhaus erhalten im Erd- und Dachgeschoss Rolladen Aufsatzkästen mit Kunststofflamellen. Die Kästen sind von außen nicht sichtbar.

 

Zur Sicherung der Winddichtigkeit werden die Rolladenkästen ebenfalls mit Fensterband, was natürlich auch eingeputzt wird, versehen.

18. Hauseingangstür

Als Hauseingangstür wird eine weiße Kunststofftür oder Aluminiumhaustür eingebaut. Sie können zwischen vielen, verschiedenen Modellen wählen. Zur Herstellung der Winddichtigkeit wird die Hauseingangstür wie die Fenster eingebaut. Jede Tür erhält eine moderne, zweiteilige Edelstahl-Drückergarnitur. Als Drückergarnitur für außen sind verschiedene Friffarten und Formen vorgesehen. Die Drückergarnitur innen ist in PVC, Farbe weiß. Das Rohbaumaß für die Breite der Hauseingangstür beträgt ca. 1,13 m.

19. Innentüren

Es werden elegante glatte oder gemusterte Innentüren eingebaut. Sie sind kratzfest, stoßfest, temperaturbeständig, lichtecht und fleckenunempfindlich. Es bestehen verschiedene Farbvarianten, wie z.b. weiß, grau, hell braun, dunkel braun, Standard braun, usw.. Jede Tür erhält eine moderne, zweiteilige Edelstahl-Drückergarnitur. Bäder erhalten eine WC-Garnitur (abschließbar).

20. Elektroinstallation

Die komplette Elektroinstallation wird nach den Bestimmungen des VDE und des EVU ausgeführt. Die Installation beginnt mit den Zählerschrank. Der Zählerschrank wird mit den notwendigen Zählerplätzen und mitgelieferten Einbau-Automaten montiert. Die Potential-Ausgleichsschiene mit den vorschriftsmäßigen Erdungen der technischen Einbauten wird installiert. Steckdosen und Großflächen-Schalter, z.B. der Firma Jung, Gira oder Busch und Jäger Standard.



Wohnzimmer: -8Steckdosen, 2 Deckenauslässe, 1 Schalter, 1 Fernsehanschluss

 

Küche: - 6 Steckdosen, 1 Steckdose für Dunstabzug, 1 Spülmaschinensteckdose, 1 Elektroherdanschluss, 1 Schalter, 1 Deckenauslass

 

HWR: - 3 Steckdosen, 1 Deckenauslass, 1 Schalter

 

Gäste WC; - 2 Steckdose, 1 Deckenauslass, 1 Schalter

 

Diele EG: - 1 Steckdose, 1 Deckenauslass, 1 Wechselschaltung, 1 Telefonanschluss, 1 Klingelanlage

 

Treppe EG zu DG: - 1 Deckenauslass, 1 Wechselschalter

 

Flur DG: - 1 Steckdose, 1 Deckenauslass, 1 Wechselschalter

 

je Kinderzimmer: - 3 Steckdosen, 1 Deckenauslass, 1 Fernsehanschluss, 1 Schalter

 

Schlafzimmer: - 3 Steckdosen, 1 Deckenauslass, 1 Fernsehanschluss, 1 Schalter

 

Badezimmer: - 2 Steckdosen, 1 Deckenauslass, 1 Schalter

 

Spitzbogen: - 1 Deckenauslass mit Lampe, 1 Schalter

 

Außenbereich: - 1 abschaltbare Steckdose Terrasse

                             - 1 abschaltbarer Beleuchtungsanschluss Terrasse

                             - 1 abschaltbarer Beleuchtungsanschluss Hauseingang


Die Steckdosen und Großflächen-Schalter werden in der Farbe rein weiß installiert. Die Individuelle Anordnung der Elektroinstallation wird bei einem Ortstermin mit dem Bauherren und dem Elektromeister festgelegt.

21. Heizungsanlage

Zum Einsatz kommt eine Luft-Wärmepumpe. Der Außentemperaturfühler wird an der Nordseite des Hauses angebracht. Über ein Zeitprogramm können Heizzyklen und Warmwassererwärmung individuell bestimmt werden.

 

Der Aufstellungsort ist innerhalb der thermischen Hülle des Hauses vorgesehen, in der Regel im Hauswirtschaftsraum. Das Klimazusatzteil befindet sich außen.

 

Gern kann auf Wunsch eine Gasheiztherme mit Solaranlage verbaut werden. Sprechen Sie uns einfach an.

22. Warmwasser-Fußbodenheizung

Alle Räume im Erd- und Dachgeschoss werden mit Fußbodenheizung (Einzelraumregelung) ausgestattet. Die Heizleitungen bestehen aus vernetztem PE-Rohr in den erforderlichen Dimensionen, inklusive aller nötigen Isolierungen und Befestigungen. Die Heizleitungen werden unsichtbar in der Estrich-Dämmschicht verlegt. Die Regelung der einzelnen Räume erfolgt über elektrische regelbare Raumthermostate (AP weiß). 

 

Im Erdgeschoss wird eine dreilagige Wärmedämmung mit einer Stärke von 150 mm und im Dachgeschoss eine Trittschalldämmung von 40 mm eingebaut. Umlaufend wird dann ein Randdämmstreifen an allen Innen- und Außenwänden zur Verhinderung der Übertragung des Trittschalls.

23. Solaranlage für Warmwasser (nur bei Gasheizung)

Die Solaranlage arbeitet im Prinzip wie ein in der Sonne liegender Gartenschlauch, die Sonne erwärmt über den Absorber im Kollektor die darin zirkulierende Solaflüssigkeit. Diese wird über eine Umwälzpumpe zum solaren Schichtladespeicher transportiert. Hier erfolgt die Übergabe der Wärmeenergie an das Trinkwasser im Speicher. Sie sparen bei der Warmwasserbereitung bis zu 50% der Ernergiekosten.

 

Solaranlage betriebsfertig bestehend aus:

- 2 Stück Solaraufdachkollektoren, Fläche pro Kollektor ca. 2,51 m2

- sämtliches erforderliches Zubehör inkl. Montage der Kollektoren

24. Sanitärinstallation

Die Sanitärobjekte werden von verschiedenen Herstellen wie z.B. Keramag, Kaldewei, DURAVIT, ideal-Standard, usw. in der Farbe weiß angeboten. Bei den Badarmaturen handelt es sich i.d.R. um die Serie ,,Eurosmart" von Grohe o.ä., Sanitärobjekte erfolgt im Sanitärfachhandel.

Objekte Bad:

 

- Wandhängendes WC-Becken

Es wird ein wandhängendes WC, Tiefspüler mit Unterputzspülkasten (Vorwandinstallation) eingebaut. Der Spülkasten ist mit einer wassersparenden Spülstop Drückergarnitur ausgestattet. Das WC-Becken erhält weiterhin einen Kunststoffsitz. 

 

- Waschtisch

Vorgesehen ist ein Porzellan Waschtisch im Bad mit der Größe von 50 cm bis 65 (je nach Wunsch) mit verchromter Einhebelmischbatterie.

 

- Duschbecken, inkl. Wannenträger

Es wird ein großes Acrylduschbecken 90 cm x 90 cm x 15 cm mit Styroporkörper oder eine bodengleiche Dusche mit Edelstahlablauf sowie mit jeweils einer verchromten Thermostataufputzbatterie mit Flex-Schlauch-Brausestangengarnitur eingebaut.

 

- Badewanne, inkl. Wannenträger

Installiert wird eine formschöne Acrylwanne mit den Maßen von 170 cm x 75 cm mit Styroporkörper sowie verchromter Einhebelbrausebatterie mit Flex-Schlauch-Brausegarnitur.


Gäste-WC bei Stadtvilla und 1,5 geschossigen Familienhaus:

- Wandhängendes WC-Becken

- Waschtisch

Objekte Küche:

Es werden je 1 Anschluss für Kalt- und Warmwasser (Eckventile) sowie ein Abfluss vorgesehen. Weiterhin wird ein Anschluss für den Geschirrspüler installiert.

 

Objekte Hauswirtschaftsraum:

Der Hauswirtschaftsraum erhält einen Kaltwasserzapfhahn für den Anschluss der Waschmaschine mit direkter Ableitung einschließlich Geruchsverschluss zum Abflussrohr sowie einen Abfluss für die Heizung. Die Abflussrohre bestehen aus Kunststoff. Sie werden von den Objekten auf kürzestem Wege zur Außenkante der Bodenplatte mit den erforderlichen Formstücken eingesetzt und über dem Dach entlüftet. Die Wasserleitungen werden als Kunststoffrohre von der Wasseranschlussstelle an alle Objekte verlegt.

25. Estrich

Der Estrich ist ein Schnell-Zementestrich ZE 20 (Heizestrich inkl. Zusatzmittel). Dadurch kann dieser schon nach sieben Tagen aufgeheizt werden. Er wird schwimmend verlegt und erhält eine Stärke von 50 mm im EG sowie auch 70 mm im DG. Alle notwendigen Dehnungsfugen sind vorhanden.

26. Trockenbau

Im Dachgeschoss erfolgt der Einbau einer Wärmedämmung mit Mineralwolle zwischen den Sparren. Die Dämmstärke beträgt 200 mm. Zum Schutz der Dämmung vor Feuchtigkeit und zur Herstellung der Winddichtigkeit wird eine Diffusionssperre angebracht. Danach erfolgt die Verkleidung mit 12,5 mm starken Gipskartonplatten, welche tapezierfertig (Q 2) verschliffen werden. 

 

Weiterhin erfolgt der Einbau einer Bodeneinschubtreppe. Diese Art der Bodenluke wurde extra für stark wärmegedämmte Häuser entwickelt. Die Maße der Bodeneinschubtreppe betragen 60 cm x 120 cm.

 

Alle Innenwände im Dachgeschoss von 1,5 geschossigen Häusern (siehe auch Punkt7) bestehen aus 11,5 cm starken Gasbetonstein oder aus Trockenbau welche gespachtelt und tapezierfertig verschliffen wird.

 

Die Anschlussfugen (Acryl) zwischen Decken, Schrägen und Wänden im EG und DG sind Wartungsfugen und werden durch die Bauherren im Zuge der Tapezierarbeiten geschlossen. (Bei Innenputz entfällt dieser Schritt)

 

27. Fliesen Legearbeiten

Fliesen werden im Erdgeschoss in der Küche, Hauswirtschaftsraum und kleines Bad verlegt. Im Bad erfolgt die Verlegung natürlich Wandhoch bis ca. Höhe Fensterbank und etwas darüber hinaus. 

Im Obergeschoss wird das große Bad bis Wandhöhe 1,8m komplett gefliest!

Die Fliesen können bis 20€ pro m2 ausgesucht und zusammen abgestimmt werden. 

28. Innentreppe

Vom Erd- bis zum Dachgeschoß erfolgt der Einbau einer elegante Stahlharfentreppe der Firma Schoeb/Fuchs-Treppen. Die Treppe ist als aufgesetzte Wangentreppe ausgeführt. Sie wird mit glatten Geländerstäben aus Metall, einem glatten Holzhandlauf sowie glatten An- und Austrittspfosten aus Holz angeboten.

 

Während der gesamten Bauzeit steht Bauherren eine Bautreppe zur Verfügung. Die Wangen werden geschützt in Folie gepackt und bereits im Rohbau montiert. Mit Hilfe von provisorischen Stufen und Geländer ist in der gesamten Bauphase ein absolut sicheres und komfortables Arbeiten möglich (z.B. bei Eigenleistungen).

 

Auf Wunsch werden erst nach Bezug des Hauses die fertigen Stufen und Geländer der Treppe montiert.

 

Bungalows erhalten keine Massivholztreppe sondern eine Bodeneinschubtreppe.

 

*Holztreppe gegen Aufpreis in Buche möglich


29. Garantien

Festpreisgarantie:

Vom Baubeginn bis zur Übergabe garantieren wir Ihnen den vereinbarten Festpreis.

 

Rücktrittsgarantie:

Sollte die Finanzierung nicht gelingen oder die Baugenehmigung aus irgendeinem Grund verwehrt werden, so können Sie den Vertrag problemlos kostenfrei kündigen.

 

Qualitätsversprechen:

Alle Gewerke werden ausschließlich von deutschen Handwerksbetrieben ausgeführt. Unsere Bauleitung überwacht die Abwicklung in Bezug auf Qualität und Ausführung nach dem jeweiligen Stand der Technik.

 

Bauzeitgarantie:

Die Bauzeit ist von Anfang an vertraglich zugesichert.

 

Gewährleistung:

Wir geben auf das Haus 5 Jahre Gewährleistung, entsprechend den Regeln des BGB.

 

Zahlungssicherheit:

Zahlung nach vereinbarten und beiderseitig unterschriebenen Zahlungsplan.


Fertig

Unsere Stadtvilla in Borna

*die hier niedergeschriebene Baubeschreibung, beschreibt lediglich den groben Ablauf eines Bauprojekts. Es kommen des Weiteren sehr viele kleine Bestandteile in jeder Bauphase dazu, an die wir von selbst denken und natürlich für Sie fachgerecht ausführen!